Eine f(l)ixe #Sonntagsruhe

Ich sprach es ja schon in einer vergangenen Sonntagsruhe an, Comics und Cartoons gehören für mich irgendwie dazu. Dank Ralph Ruthe wurde ich auf einen Künstler aufmerksam, der einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen gefunden hat.
Die Rede ist von Flix.

Flix, bürgerlich Felix Görmann, ist Comiczeichner aus Berlin, den man für sehr unterschiedliche Arbeiten kennen kann. Z.B. für seine literarischen Adaptionen, wie Faust oder Don Quijote oder für Ferdinand, ein Projekt, dass er zusammen mit Ralph Ruthe realisiert hat. Für seine halbautobiographischen Geschichten wie Held oder Mädchen. Für Schöne Töchter, eine Reihe, die lange im Berliner Tagesspiegel erschienen ist oder auch für Glückskind, seiner aktuellen Arbeit für die FAZ.
Ich werde nicht weiter über seine Person reden, denn das kann er selbst besser. Sehr gut tut er das in der Podcastausgabe des Formates Durch die Gegend von Viertausendhertz.

Ich versuche mich gerade die ganze Zeit zu erinnern, was mein erster Kontakt war, aber ich komme nicht drauf. Wahrscheinlich über Social Media durch die Beiträge anderer und für mich ein Zeichen dafür, wie effektiv so etwas sein kann. Ich bin ein großer Fan von simplen, aber wiedererkennbaren Stilen und so folgte ich erstmal Flix auf Facebook ohne mich vertieft mit ihm zu beschäftigen. Doch dann sah ich Schöne Töchter. Eine Reihe, die monatlich in einem sehr großen, ungewöhnlichen Format erschien und Geschichten über Liebe, Beziehungen und Individuen erzählte. Mal traurig, mal witzig, doch immer intelligent, pointiert, und auch für mich in meinem jungen Jahren schon nachvollziehbar. Es sind Situationen, die uns so im Alltag wahrscheinlich jede Sekunde über die Weg laufen, und die viele von uns erlebt haben. Wir folgen nicht den Erlebnissen von festen Charakteren, sondern sind in jedem Comic mit neuen, vielfältigen Menschen konfrontiert. Viele der Geschichten haben mich berührt und zum Nachdenken gebracht, daher wird dieses Buch immer einen besonderen Platz in meinem Regal haben.

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Abgesehen von seiner tollen Arbeit, ist er selbst auch ein sehr sympathischer Mensch. Im Zuge seiner Lesungen zu Schöne Töchter war ich bei seinem Stop in Hamburg dabei und war erstaunt, wie herzlich und witzig man eine Lesung von Comics gestalten kann. Er hat sich Zeit für Fragen genommen, vor allem beim Signieren im Nachhinein. Wir sind immer noch sehr happy über unsere kleine Zeichnung. Danke nochmal.

Ich könnte noch lange darüber schreiben, wie wunderschön und toll und außergewöhnlich ich seine Arbeit finde, aber das dürft ihr selber herausfinden. Dann spreche ich doch lieber noch über eine, für mich spannende, Besonderheit. Flix ist ein Kaffeeliebhaber und zwar ein solcher, dass er sogar einen eigenen Superhelden erfunden hat, der die Welt vor schlechtem Kaffee beschützt, mit dem sehr einleuchtenden Namen Coffeeman. Doch das wäre ja noch nicht der außergewöhnliche Teil, denn Kaffee gehört wahrscheinlich für die meisten zum Hauptantrieb ihres Tages. Nein, es gibt einen Kaffee, der Coffeeman gewidmet ist und bei Good Karma Coffee erworben werden kann. Sobald meine Vorräte ein wenig aufgebrauchter sind, werde ich mich daran wagen und euch natürlich davon erzählen.

Als letztes möchte ich noch einen kleinen Tipp geben, falls ihr euch mit Flix beschäftigen wollt. Lest einfach Heldentage, ein Comictagebuch, dass er basierend auf einer Wette geführt hat, in dem er ein Jahr lang jeden Tag seinen Alltag durch einen Comic verarbeitet. Es ist wunderschön authentisch, witzig und eine gute Freundin von mir, versucht diese Idee für sich zu nutzen, um eine andere Perspektive auf ihre Kunst zu erhalten. Vielleicht inspiriert eine andere Sichtweise auf ein Jahr euch auch, so wie es mich inspiriert hat.

 

 

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Living peace of art

 

Tattoos sind mittlerweile nicht mehr nur etwas für Verbrecher, Außenseiter und Bandenmitglieder. Leider findet man keine Statistiken mit aktuellen Zahlen, nur dass scheinbar aus einer Umfrage von 2015 erging, dass 15% aller Erwachsenen ein Tattoo haben. Mittlerweile halte ich diese Zahl für zu gering.
Für mich stand schon sehr früh fest, dass ich irgendwann einmal ein Tattoo möchte, aber ich war mit 16 noch der Ansicht, dass es das perfekte Tattoo sein muss. Mittlerweile bin ich 25 und habe erst 5 Tattoos, Tendenz sehr deutlich steigend. Die Gelegenheit heute nutze ich also, um über meine Tattoos zu sprechen. Warum habe ich sie, wer hat sie mir gestochen und wie schlimm war es. Das alles in chronologischer Reihenfolge des Stechens.

IMG_9393 Mein erstes Tattoo ließ ich mir 2012 stechen, bevor ich einen größeren Umzug vor mir hatte. Alles in allem war es eine sehr spontane Idee. Ich bin und war schon immer ein großer Musicalfan, auch wenn das mittlerweile weniger geworden ist. Les Miserables hat für mich aufgrund der Gewaltigkeit der Musik, der literarischen Vorlage und der Tatsache, dass Jean Valjean es innerhalb weniger Jahre vom entlaufenen Sträfling zum Bürgermeister und Geschäftsmann geschafft hat, aber dabei niemals vergessen hat, was er einmal war. Daher ziert nur diese Nummer mein Dekollete. Der Nachteil ist, dass ich zu oft gefragt werde ob es ein Datum sei, oder eine PLZ.
Leider kann ich euch nicht mehr sagen, wie die Dame hieß, die es mir gestochen hat. Ich kannte sie über einen Bekannten, das Tattoo wurde in ihrer Wohnung gestochen (keine Sorge, sie hat das gelernt) und ich habe extrem wenig gezahlt. TUT DAS NIEMALS! VOR ALLEM NICHT WENN ES EUER ERSTES TATTOO IST!! Ihr wisst niemals, ob derjenige weiß, was er tut, ob er sauber arbeitet, etc. Geht bitte immer in Studios, schaut sie euch genau an, lasst euch beraten, Referenzen zeigen, etc. Ich hatte Glück, weil es zwar nicht ideal gestochen ist, aber es sich weder entzündet hat, noch komplett unansehlich ist. Es hat mich aber gelehrt, dass ich darin lieber zu viel, als zu wenig Geld investiere.
Der Schmerz hielt sich wirklich in Grenzen, auch wenn es direkt auf Knochen gestochen wurde. Damit 3 von 10 Schmerzpunkten.

Nach dem halben Debakel habe ich mich beim zweiten Tattoo über verschiedene Studios informiert und meine Auswahl etwas sorgfältiger getroffen. Auf meineIMG_9396m linken Rippenbogen sind nun die Worte Truly there is no such thing as finality zu lesen. Diese stammen aus Bram Stokers Roman Dracula und wenn ich ehrlich bin, musste ich gerade nochmal den Zusammenhang innerhalb des Werkes googeln. Der ist für mich aber auch nicht unbedingt wichtig. Dieser Roman war für mich der Einstieg in die Horrorliteratur und der Wegbereiter für meine Liebe zu Mythen und spezifisch zu Stephen King. Der Inhalt des Zitats erinnert mich sehr an eine Zeile aus Das letzte Einhorn. “There are no happy ends, because nothing ends.” Man kann das Ganze negativ betrachten, aber für mich heißt es, dass es immer weitergehen kann, auch wenn ich gerade denke, dass alles vorbei ist.
Gestochen wurde es von Joanna von Tätowiermanufaktur, die damals noch ein einem anderen Studio gearbeitet hat, ich glaube 2014. Ich war sehr froh, dass es sich nur um zwei Zeilen Text auf den Rippen beschränkte, denn der Schmerz geht, aber die Vibration spürt man im gesamten Brustkorb. Schmerzskala: 5/10.

Tattoo Nummer 3 hat bis Halloween 2015 auf sich warten lassen. Es basierte auf der Idee, die ich mit einem damaligen Freund hatte, aber unsere Wege haben sich schmerzhaft getrennt. Die Idee blieb hängen, ich wollte wieder unter die Nadel und da dachte ich mir warum nicht einfach machen. So wanderte dieser kleine Vogel auf IMG_9382meinen rechten Fuß, basierend auf verschiedenen Zeichnungen, die ich vorher im Internet gefunden habe. Ein guter Tätowierer wird euch beim ersten Kontakt immer sagen was möglich ist, warum manche Dinge so nicht umsetzbar sind und sich Zeit nehmen für eure Ideen. Hier steckt diesmal keine spannende Gesichte drin, sondern ich fand es einfach hübsch. Dafür verantwortlich ist Olli von Tattoomanicx.
Vom Schmerzgrad her, was das, dass bis dato hin schlimmste Tattoo. Zum einen braucht der Artist eine gerade Fläche, was auf der Fußoberseite zu ziemichen Verrenkungen führt. Dazu kommt im Falle der Farbe hinzu, dass diese als letzter Schritt auf die bereits gereizte Haut gestochen wird. Ab einem gewissen Zeitpunkt ist das einfach nur noch unangenehm und schmerzhaft. Hierfür gebe ich 6/10.

Nach all den Jahren hat sich meine Perspektive doch verändert, denn ich finde man kann sich ein Tattoomotiv auch einfach stechen lassen, weil man es hübsch findet. Daher sind Wanna-Dos immer ein schöner, und vor allem günstigerer, Weg an schöne Motive IMG_9397zu kommen. So geschehen bei Tattoo Nummer 4, dass nun seinen Platz auf meinem linken Oberarm hat. Eine Freundin schickte mir die Information, dass ein Artist, von dem sie schon ein Tattoo hat, nun nach Hamburg gezogen ist und kostenlose Wanna Dos als Aktion anbietet und fragte ob wir da nicht mal hinwollen. Ehrlich? Wenn ich die Möglichkeit auf ein kostenloses Motiv habe von einem Künstler, dessen Arbeit ich sehr cool finde, wäre ich blöd nein zu sagen. Der werte Herr trägt den Namen Smankiboy und verdient wirklich viel mehr Aufmerksamkeit für seinen außergewöhnlichen Stil. Dank diesem Motiv hab ich, die im Mittelgebirge aufgewachsen ist, nun eine Möglichkeit Wald und Berge immer mit mir zu tragen.

Last, but not least das aktuellste Tattoo, dass gerade einmal einen Monat meine Haut ziert. Diesmal wieder ein Wunschmotiv, dass meine Liebe zu gutem Tee und auch zum Disneyfilm Die Schöne und das Biest einfängt.

Wie ihr schon festgestellt habt, habe ich fünf Tattoos von fünf verschiedenen Künstlern. Das liegt daran, dass ich nicht viel von Allroundern halte oder von einem Stammtätowierer. Bei mir ist es so, dass ich für bestimmte Motive ganz bestimmte Stile im Kopf habe und mir dann den idealen Tätowierer dazu suche. In dem Falle wollte ich es filigran, und war damit bei Leonie von Kodiak-Tattoo perfekt aufgehoben. Alleine die Vorlage ist ein Traum und ihre Umsetzung der Wahnsinn, vor allem wenn man bedenkt, dass sie noch in der Ausbildung steckt. Bisher ist das auch mein absolutes Lieblingsmotiv! Ich muss aber auch sagen, es war die absolute Hölle. Ich weiß nicht warum, aber die Position über dem rechten Knöchel hat es so unfassbar schmerzhaft gemacht, dass ich gegen Ende wirklich gelitten habe. Gerade die Rosen an den Seiten, waren schlimm. Deswegen 9/10 Schmerzpunkten, bisher.

Ich würde mich freuen, wenn ihr den Künstlern einen Besuch abstattet und vielleicht damit jemand passenden für euch findet.
Könnt ihr mir im Raum Hamburg Künstler empfehlen? Dann schreibt mir in die Kommentare, auf allen Social Media Plattformen oder per Mail.

Ist Jesus aus dem Haus tanzen die Väter auf den Tischen

Viele von uns dürfen heute Zuhause bleiben, denn es ist mal wieder Feiertag, diesmal Christi Himmelfahrt. Wir erinnern uns, an Karfreitag wurde Jesus gekreuzigt, an Ostermontag ist er wieder aus einer Höhle gekommen, vielleicht doch ein göttlicher Hangover oder die normale Respawnzeit für Halbgötter. Danach weiß ich nicht, was er noch bis zu seiner Himmelfahrt getan hat, aber dann hat er seinen Jetpack geschnappt (ja, es gibt die “Jesus war ein Alien”-Theorie, die besagt, dass die Wolke auf der er gen Himmel fuhr, die Abgase eines Jetpacks war) und hat seine Jünger alleine gelassen.
Zwei Theorien, warum dieser Tag zum Männersauftag wurde.

Die eine Möglichkeit wäre, dass die Jünger sich vor Frust besaufen mussten, weil ihr Heiland weg war. Immerhin schienen sie sich bis Pfingsten ziemlich eingesperrt zu haben, da will man nicht wissen was für dumme Dinge unter Messweineinfluss passiert sind. Ich habe mir gerade erzählen lassen (gut, dass immerhin mein Freund getauft ist und daher Ahnung hat), dass an Pfingsten der Heilige Geist bei den Jüngern Babel aufgehoben hat, sie alle Sprachen sprechen konnten und die Lehren Gottes verbreiten sollten. Zu Fuß sind sie ja nicht wirklich weit gekommen, waren dann wahrscheinlich eines Tages in Italien und dachten sich nach Wein und Oliven, dass man dort auch bleiben könnte.

Die zweite, mir wahrscheinlichere, Möglichkeit ist, dass sobald Jesus außer Sichtweite war, eine riesige Party ausbrach, inkl einem Exzess den Dionysos stolz gemacht hätte, weil der Moralapostel Nr. 1 der Umgebung endlich weg war. Wahrscheinlich haben die Römer sogar mitgefeiert, nachdem das mit der Kreuzigung ja gar nicht mal so erfolgreich war. Ich gehe sogar davon aus, dass es neun Monate später ein ziemliches Bevölkerungswachstum gab und schon hieß das Ding Vatertag.

Oder so ähnlich. Bestimmt.
Viel wichtiger ist, dass wenn ihr heute das Haus verlassen müsst, habt bitte ein Handtuch dabei. Es könnte euer Leben retten.

*tippt* Hi

Ich hatte heute die Gelegenheit einen tollen Menschen persönlich zu treffen, mit dem ich bisher nur über Twitter und Privatchats Kontakt hatte. Das ist eine besondere Situation, denn es könnten so viele Dinge passieren.

Wenn ich so darüber nachdenke, dann habe ich nur noch eine Person in meinem Freundeskreis, die ich über Freunde und nicht über das Internet kenne. Diese Person ist außerdem sehr talentiert mit Worten. Gerne mal besuchenAlle anderen, inkl meinem Partner, habe ich durchs Internet kennengelernt. Über Social Media, Communities mit vertieftem Kontakt über Skype. Manche habe ich erst Jahre nach dem ersten Kennenlernen wirklich zu Gesicht bekommen.
Einige alte Bekannte meinten einmal zu mir, dass das sehr traurig sei und ich scheinbar nicht mehr in der Lage bin echte Kontakte herzustellen. Mich mit echten Leuten abzugeben.

Wenn ich so zurückblicke, war es das Beste, was mir je passiert ist.
Vorher waren wir, war ich, abhängig davon Leute in meiner Umgebung kennen zu lernen, die irgendwie Interessen mit mir teilten. Selbst wenn man in einer Großstadt aufwächst, ist das eine sehr beschränkte Menge. Natürlich findet man Leute, aber ich habe das Gefühl, dass das oft ein Automatismus war, der wenig mit tiefen Emotionen zu tun hatte.

Wir haben heute den Vorteil, dass wir endlich Leute kennen lernen können, mit denen wir mehr teilen, als nur den Wohnort. Man lernt sich über Interessen können, über Dinge die einen bewegen und faszinieren. Ich hatte ca 2014 Freunde, die überall in Deutschland verteilt waren. Natürlich sieht man sich selten, aber jedes Treffen hatte einen viel höheren Wert, weil es etwas besonderes wurde. Ich möchte nicht sagen, dass eine Freundschaft mit dem Nachbar wertlos ist, denn das ist zu individuell. Aber für mich waren meine, oft belächelten, Internetfreunde der größte Halt.

Jahre später wohne ich mit einen von ihnen in einer glücklichen Beziehung zusammen. Meine besten Freunde wohnen mittlerweile in der gleichen Stadt und wurden endlich greifbar. Viele meiner Bekannten sehe ich regelmäßig oder halte schlicht mit ihnen Kontakt. Wie Thomas Sanders schon in seinem neusten Video sagte, Freundschaft definiert sich nicht über Entfernungen, sondern können immer wachsen, egal wie weit vom geographisch voneinander weg ist. Gerade wenn ihr introvertiert seid oder Probleme mit sozialen Interaktionen habt, seid mutig und tippt einfach. Seid wachsam und findet Freunde fürs Leben.

 

#Sonntagsruhe, die Podcastedition

Ich habe in meiner Kindheit nie wirklich Hörspiele gehört, ich war immer mehr der Musiktyp. Doch in den letzten Jahren hat sich das alles sehr verschoben. Ich höre unterwegs gerne Hörbücher und seit über einem Jahr nun auch vermehrt Podcasts. Ein paar sind mittlerweile fester Teil meiner Woche und da ich nicht vorhabe sie euch alle einzeln vorzustellen, mache ich das jetzt hier gebündelt.

Beginnen wir mit Fest und Flauschig, mit Jan Böhmermann und Olli Schulz. Was früher noch Sanft und Sorgfältig und bei Radio Eins lief, ist umbenannt nun Teil des Podcastangebots von Spotify. Ich glaube zu Jan Böhmermann muss man nichts mehr sagen, denn er sollte mittlerweile bekannt sein. Olli Schulz ist ein Musiker und auch schon seit vielen Jahren Teil der deutschen Fernsehlandschaft.
Ich muss sagen, wer die beiden nicht mag, für den ist es auch nichts. Denn es geht wirklich nur um die beiden und ihre Zusammenfassung der Woche, von globalen und privaten Ereignissen. Es fühlt sich meist an wie ein Gespräch unter besten Freunden bei dem man vergisst, das ein Publikum existiert. Für mich ist das die Essenz eines nichtthemengebundenen Podcasts.
Der Nachteil ist, dass einige Witze und Sprüche für mich einfach nicht so richtig tragbar sind, vor allem von Olli Schulz. Ich bin nicht der Meinung, dass eine Art Diskriminierung propagiert wird, aber das Kopfschütteln bleibt. Höre ich es trotzdem jede Woche? Ja.

Mein zweiter Podcast ist irgendwie der kleine Bruder von Fest und Flauschig. Es geht um Das Podcast Ufo. Wieder ein Duo, wieder das Gefühl eines halbprivaten Gespräches. Diesmal mit Florentin Will, bekannt als Beefträger des Neo Magazin Royal, und Stefan Titze, der schon Autor für das Neo Magazin war. Man sieht eine Tendenz, oder? Die beiden sind nicht so weltpolitisch und alles ist wirklich manchmal random, dafür für mich aber nachvollziehbarer, schlicht weil man zu einer Altersgruppe gehört. Zusammen arbeiten sie auch noch an dem Youtubekanal Gute Arbeit Originals, den ich euch ans Herz legen kann, wenn ihr gute, knackige Sketche mögt. Für die Star Wars Fans unter euch noch ein kleiner Tipp. Stefan ist auch Teil des, leider sehr unregelmäßigen, Podcasts Antenne Alderaan, eine weitere Hörempfehlung.

Alle guten Dinge sind drei und so ist auch meine dritte Empfehlung der Podcasts eines Duos. Mikkel und Andi, beide Teil von PhP (Peter heißt Podcast), haben ihre anderen zwei Kumpanen hinter sich gelassen und podcasten nun zusätzlich als Das Dilettantische Duett. Der, zum aktuellen Zeitpunkt, erst 6 Folgen starke Podcast ist noch etwas chaotisch, dabei aber sehr sympathisch. Manchmal fragt man sich zwar wie der eine oder andere harte Themenwechsel entstanden ist, aber genau das macht den Charme aus. Außerdem gibt es immer wieder Zwischenkommentare von Mikkels Mops Oskar, ein wahres Highlight.

So, nach all diesen nicht gerade themenbezogenen Podcasts, nun zu einer Zufallsentdeckung. Gemeint ist Eine Stunde History, eine Produktion von Deutschlandfunk Nova. Wie der Name schon verrät, ist es ein Geschichtspodcast, der sich jede Woche einem anderen Thema widmet. Vom Ungarn-Aufstand, über die Charta 77, bis hin zum Gang nach Canossa und dem Spartacusaufstand. Die Themen werden nicht nach einer bestimmten Chronologie bearbeitet, sondern relativ zufällig. Jede Episode geht ca. 40 Minuten, gespickt mit Zusammenfassungen, Gesprächen mit Experten und einer Einordnung in die Moderne. Ich habe Informationen zu Ereignissen gehört, von denen ich bisher nicht wusste und habe wirklich einiges gelernt. Für Menschen, die sich für Geschichte interessieren eine ultimative Empfehlung.

Das wars. Aktuell beginne ich noch mit Radio Nukular, Durch die Gegend und Talk ohne Gast. Wenn ihr noch Empfehlungen für mich habt, dann lasst es mich wissen!

I’m a polaroid girl

Ich führe jetzt schon eine Weile Tagebuch und ich finde die Tatsache schön, dass ich dort auch Bilder, Blumen, etc einkleben kann. Nach einigem Suchen habe ich jedoch festgestellt, dass es leider keine kleinen mobilen Drucker gibt, die man z.B. direkt ans Handy anschließen kann. Falls doch, informiert mich bitte! Daher fiel mir als Alternative nur eine Sofortbildkamera ein. Ich meine Polaroids sind doch unter Hipstern wieder beliebt. Amazon auf, gefunden, bestellt.

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Es wurde die Fujifilm Instax Mini 8 in hübschem Gelb. In Kombination mit der Tasche und zwei Filmen à 10 Bildern lag der Preis bei 89,90€.

Die Kamera an sich fühlt sich sehr nach Plastik, also etwas billig, an. Sie ist relativ groß, mit ihrer Größe von 11,6 x 6,8 x 11,8cm. Der Sucher ist sehr klein und für mich sehr ungewohnt. Die Farbe ist jedoch schön fröhlich, das Gehäuse gut verarbeitet und die Bedienung bisher auch sehr leicht. Die Kamera ist etwas schwer in die passende Tasche zu kriegen, sitzt dafür dann aber fest und muss zum Fotografieren nicht entnommen werden. IMG-20170520-WA0009

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Leider kann ich euch nicht viele Testbilder zeigen, da ich Film sparen möchte. Der ist nämlich das wirklich kostspielige an der ganzen Nummer.

Ich glaube, ich werde im Rahmen meiner Pfingstreise noch einmal ausführlicher berichten, jedoch macht die Kamera mit einstellbarer Helligkeit und zügiger Entwicklung der Bilder einen sehr guten Eindruck.

Nächster Halt: Weltherrschaft

Ich habe gerade gesehen, dass ich schon einen Monat lang blogge und das auch noch regelmäßig. Das klingt völlig banal, aber für mich ist das wirklich ein Ereignis, denn ich bin leider einer der Menschen, die Dinge super gerne verwerfen. Oder sie einfach liegen lassen. Deswegen habe ich z.B. nun meine Facebookseite dem Namen des Blogs angepasst. Das klang so nach neuem Anstrich und ich hoffe nicht von null anfangen zu müssen, erhöht die Motivation.

Gestern hatte ich auch kurz den Gedanken, dass ich Blogger als Beruf eigentlich ganz cool fände. Zumindest viel cooler, als z.B. Youtuber oder Instagraminfluencer und der Grund dafür ist so unfassbar banal. Wenn ich mich vor eine Kamera, egal ob Video oder Foto, stellen müsste, dann müsste ich mich meine Haare machen, mir etwas Ordentliches anziehen und überhaupt. Ganz davon abgesehen, dass die oberflächlichen bis sexistischen Kommentare bei einer Frau tendenziell höher sind. Gerade sitze ich jedoch in einer schönen weiten Stoffhose und einem SportBH vor dem Rechner und ich kann mir wenig Dinge vorstellen, die ich gerade schöner finde. Außer vielleicht eine neue Folge Antenne Alderaan.
Als ich dann einfach mal gegoogelt habe wie man denn ein erfolgreicher Blogger wird, (wirklich Leute, tut das nicht), liest man natürlich immer die selben völlig logischen Dinge. Dranbleiben, etc.

Zwei Dinge der Auflistungen sind zwar logisch, aber für mich irgendwie schwer.
Zuerst soll man sich eine Nische suchen, denn das erhöht die Wahrscheinlichkeit regelmäßig gelesen zu werden. Ich habe das Gefühl eher so ein Zehnkämpfer zu sein. Ich interessiere mich für Filme, Bücher, Serien, Fotografie, Kunst, Historik, etc etc. Wie soll ich denn bitte da eine Nische, bzw einen Schwerpunkt finden? Ich könnte natürlich auch mich zum Schwerpunkt machen, was ich natürlich auch irgendwie tue, aber ich bin kein Fan von Personenkult. Ich möchte dann doch mit Inhalten glänzen.
Das andere ist der Aufbau einer Brand. Man muss erkennbar sein, ein individuelles Logo haben und der ganze Quatsch. Zum Thema Logo muss ich sagen, es ist auf dem Weg. Ihr könnt gerne mal bei Muunzz vorbeischauen (Facebook oder Instagram), die mit mir den neuen Look erarbeiten wird. Ich hoffe diesmal werde ich etwas länger zufrieden sein, mit dem was dabei rauskommt.

So hier noch kurze Aufruf, den ich eigentlich so sehr hasse. Wenn ihr das was ich hier tue mögt, dann teilt das doch. Oder schickt es euren Freunden, was auch immer. Mein persönlicher Plan ist es, diesen Blog für die nächsten ca 2 Jahre einfach mal konstant zu betreiben, was ziemlich hochgegriffen scheint. Mal schauen wer dann noch so hier ist, wer neu dazugekommen ist und wie sich alles entwickelt. Vielleicht klappt das dann auch mit der Weltherrschaft.

Neuentfachte Comicliebe – #Sonntagsruhe

Erstmal ein paar organisatorische Dinge. Ihr findet mich auf Twitter, Instagram & Facebook. Würde mich freuen, wenn ihr vorbeischaut. Das wars auch schon.

Heute ist sowohl Muttertag, als auch Wahltag in NRW und zu beiden Ereignissen könnte man genug schreiben, aber das lasse ich mal. Erzwungene Schenktage fand ich schon immer doof und über die Wahlen können wir morgen noch reden, wenn wir Ergebnisse haben.

Ich habe es schon zwei Sonntage geschafft euch Leute vorzustellen, am letzten fiel das aus, weil ich unterwegs war. Jetzt sitze ich hier und überlege, was ich auch vorstellen könnte und da fiel es mir ein, dass ich euch einfach erzählen könnte, wo ich letzte Woche war. Aber erstmal ein bisschen Vorgeschichte, es soll ja spannend sein.

Sarah Burrini, eine Comiczeicherin, die ich schon eine sehr lange verfolge und deren Arbeit ich sehr schätze, hat angekündigt in Hamburg zu sein, für einen ComicTalk. Ich war erstmal vollkommen verwirrt, denn es klang nach einem Ereignis, von dem ich doch bestimmt dank Twitter etwas mitbekommen hätte. Nach einem kurzen Ausflug zu Google wusste ich, dass es sich um eine neue Sendung handelt, moderiert von Hella von Sinnen. Ich weiss nicht, wie es euch geht, aber für mich ist Hella von Sinnen eine Fernsehinstitution, denn gerade Genial Daneben gehörte für mich einfach einmal die Woche dazu. Hella von Sinnen einmal live zu sehen hat für mich die gleiche surreale Faszination wie Rufus Beck in einer Tabalugashow zu sehen. Da wird ein Stück Kindheit auf einmal sehr greifbar.
Nun aber zurück zu Thema. Der ComicTalk ist ein Format, in dem Hella von Sinnen zusammen mit Volker Robrahn und zwei wechselnden Gästen, eine Reihe von Comics besprechen, die vorher von den Anwesenden gelesen wurde. Das literarische Quartett für Comics sozusagen. Ich persönlich war noch nie ein großer Comicleser, ich hab schon immer Bücher gelesen. Die Ausnahmen waren glaube ich ein paar lustige Taschenbücher und das Micky Maus Magazin. Erst vor ein paar Jahren habe ich Ralph Ruthe, Joscha Sauer, Flix, etc vor mich entdeckt. Über Flix werde ich auch noch einmal mehr schreiben, aber das ist ein anderes Thema.
Hier dachte ich, warum nicht. Der Talk ist ein Format bei massengeschmack.tv, einem Onlinesender, über den ich euch leider nicht viel sagen kann. Die erste Folge könnt ihr euch noch kostenlos sehen, die zweite gibt es im Abo für 6,99€ im Monat mit allen anderen Formaten. Ob sich das lohnt, kann ich euch wirklich nicht sagen. Schaut doch einfach mal vorbei und vielleicht gefällt euch das und ihr wollt das unterstützen. Solltet ihr jedoch in Hamburg und Umgebung wohnen, dann kann ich euch nur empfehlen selbst zur Aufzeichnung zu gehen. Die Karte kostet 7€, es werden zwei Sendungen aufgenommen und die Atmosphäre ist einfach schön. Es ist ein kleines Studio mit bequemen Sofas, alles ist familiär und ungezwungen. Man muss sich jedoch bewusst sein, dass das eine Aufzeichnung ist, d.h. es ist nicht alles schön am Stück. Es gibt Unterbrechungen, Probleme, Fehler, Dinge werden wiederholt und so ein Abend kann sich wirklich in die Länge ziehen. Nehmt also Geduld und gute Laune mit.

Für mich sorgte dieser Abend vor allem dafür, dass ich relativ kurz danach in die Bibliothek fuhr und mir ein paar Comics holte. Welche genau und wie ich die finde erzähle ich euch an anderer Stelle noch einmal.
Comics sind für mich ein sehr unterrepräsentiertes Medium. Sie sind eine schöne Verbindung zwischen Film und Buch, die Vielfalt ist der Wahnsinn und ich glaube die meisten von uns sind sich einig, dass Comics einfach kein Kinderkram sind. In diesem Format hat man eine schöne Spanne von Laien und Profis, dadurch spannende, differenzierte Ansichten und am besten ist es, wenn man sich am Ende selbst eine bildet.

Und nun entschuldigt mich bitte, ich muss weiterlesen. 

“So mancher, der freizügig seine Blößen zeigt, tut sich bei der Nacktheit schwer.”

(Das Titelzitat stammt von Erhard Blanck)

Ich bedanke mich vielmals bei den Herren Schulz und Böhmermann, die in ihrer letzten Sendung auf dieses Thema aufmerksam gemacht haben und es heute morgen für mich wie eine gute Idee klang, einfach mal reinzuschauen.

Ich muss sagen, ich schaue kein Fernsehen mehr. Ich schaue zwar ein paar Fernsehshows, aber diese eigentlich nur in Mediatheken. Deswegen bekomme ich meistens keine neuen Shows mit, ich weiß nicht wer bei GNTM oder DSDS dabei ist und wenn ich ehrlich bin stört mich das nicht.

Ich wusste schon, dass Adam sucht Eva existiert, eine Nackt-Datingshow auf einer paradiesisch anmutenden Insel, die ich aber immer großzügig ignoriert habe. Nun kommt RTL II um die Ecke mit dem neuen Tophit am TV-Trash-Himmel: Naked Attraction.
Dass das Fernsehen von Sex sells lebt ist kein Geheimnis, vor allem nicht auf solchen Sendern. Datingsendungen gab es auch schon immer, aber das ist dann doch…nennen wir es außergewöhnlich.

Kurz zum Konzept, dass aus den UK übernommen wurde:
Ein Single kann sich ein Date unter sechs Teilnehmern aussuchen. Diese Teilnehmer stehen in farbigen, zu Anfang blickdichten, Boxen, deren Fronten nach und nach hochgeschoben werden, um die dahinter nackten Körper zu zeigen. Nach jedem Zwischenschritt (Genitalien/Hintern, Oberkörper, Gesicht, Stimme) muss der Single einen Teilnehmer eliminieren, bis am Ende zwei übrig bleiben. Dann zieht sich der Single selbst noch aus und wählt dann sein Date.

Wir alle wissen, dass es hierbei keinem einzigem Beteiligten darum geht zu zeigen, dass Nacktheit nichts Verwerfliches es geht. Nacktheit erhöht die Quote, das war’s. Ich persönlich empfinde Nacktheit in den Medien als nichts Verwerfliches, solange es eben angebracht ist. Wenn es in der gezeigten Situation, gerade im fiktionalen Bereich, Sinn ergibt, dass ein Charakter nackt ist, dann sollte er es auch sein. Ich finde wir machen immer noch einen viel zu großen Skandal aus nackter Haut, Nippelblitzern, etc bei Prominenten. Wenn jemand nackt sein möchte und damit niemanden schadet, dann ist das für mich kein Problem.
Pornographie und Sex möchte ich jedoch klar davon abgrenzen, denn in meinen Augen gehen diese Dinge nicht Hand in Hand mit Nacktheit. Pornographie gehört für mich nicht in die Öffentlichkeit, sexuelle Handlungen z.B. nicht an einen FKK-Strand. Es ist auch völlig okay, wenn Leute sich nicht wohl fühlen unter nackten Menschen. Im Gegenteil sollte sich aber auch niemand für seine Nacktheit schämen.

Zurück zur eigentlichen Sendung. Es ist einfach oberflächliche Kackscheiße, da hilft auch nicht zu versichern, dass es hier ja um die “nackte Wahrheit” geht. Man kann anhand eines Genitals einfach NICHTS über einen Menschen sagen. Man sortiert Menschen anhand ihres Körpers aus. Für mich ist körperliche Anziehung ein nicht unwichtiger Faktor, aber zum einen ist es das nicht für jeden, zum anderen nützt dir Adonis nichts, wenn er charakterlich überhaupt nicht kompatibel ist. Wie ich schon in einem anderen Beitrag erwähnte, bin ich sogar glücklicher gewesen, je weiter mein Partner vom Beuteschema weg ist. Ich finde auch Penisse oder Vulven zu bewerten schwierig, denn ich muss sagen, Genitalien sind nicht sonderlich ästhetisch. Stimme und Gesicht empfinde ich als verständliche Kriterien der Partnerwahl, alles andere ist ziemlicher Humbug.
Man müsste nun Menschen fragen, die schon sehr lange eine glückliche Beziehung führen, aber ich glaube, man würde mir bestätigen, dass die Optik wahrscheinlich nur den geringsten Teil ausmacht.

Ich frage mich auch, wer diese Kandidaten sind. Laut BILD-Zeitung (natürlich die verlässlichste Quelle) sind viele Teilnehmer aus der Pornobranche. Grundsätzlich nichts Schlimmes, aber doch interessant. Für sie ist Nacktheit natürlich etwas völlig anderes, aber heißt das, dass niemand anderes mitmachen will? Ich glaube für viele könnte so eine Teilnahme ernste Konsequenzen für ihr Leben, vor allem für ihre Karriere haben. Eine Wertung dazu würde leider den Rahmen sprengen.

Es gibt jedoch eine Sache, die ich positiv finde, auch wenn mich das selbst überrascht hat. Zwischendrin werden immer wieder kleine Clips gezeigt, die ein wenig Aufklärung betreibt, wie z.B. den Unterschied zwischen Blut- und Fleischpenis. Das war aber auch schon das Beste an der ganzen Sendung.
Ich hoffe einfach, dass sie relativ schnell wieder aus dem Programm verschwindet, und dass sich die Teilnahme für die Kandidaten wenigstens finanziell gelohnt hat.

Fehlkauf Part 1

Eigentlich wollte ich nur einen Snack holen & habe dann Dinge entdeckt, die ich so vorher nicht kannte. Könnt ihr manchmal an Produkten auch einfach nicht vorbeigehen?

Bei mir endete das heute mit folgendem:

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Die Kakaopulver von koakult hab ich schon gesehen, jedoch waren sie mir immer zu teuer, nur um sie mal zu probieren. Koawach ist nun Kakao mit natürlichem Koffein aus Guarana. Es schmeckt wie ein sehr herber Kakao, was ich persönlich mehr mag, als das überzuckerte Zeug. Mit Guarana habe ich als Tee schon Erfahrungen gemacht, kann daher die wachmachende Wirkung gut nachvollziehen. Ob es eine Alternative zu Taurin ist, könnt ihr später auf Twitter lesen. Ich möchte mir jetzt noch keine Meinung bilden.

Für meinen zweiten Kauf möchte ich mich selbst schlagen. Es sind kleine gesunde Shots, deren Inhalt den Preis eigentlich nicht rechtfertigt.

​Superfoods sind wirklich ein unfassbar dummer Trend! Es sind weder Neuentdeckungen, noch können sie wunder vollbringen. Nur das Marketing dahinter ist wirklich gut. Fruity Line aus den Niederlanden verdanke ich nun das.

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Der linke besteht aus Granatapfel und einer riesigen Menge Rote Beete. Ich mag rote Beete, aber das ist der Overkill. Bitte nachmachen. Der rechte besteht aus Weizengras, Orange und Zitrone und ist geschmacklich deutlich besser, gesamt so okay. Dafür ist das Design gut.

Sollte ich jetzt Superkräfte aufgrund der Mischung erhalten, nehme ich natürlich alles zurück und werde mich Super Foodie nennen!