Eine Reise nach Prag – #Sonntagsruhe

Ich entschuldige mich direkt für die lange Ruhezeit. Warum nichts kam? Nun, die letzten Tage kann ich mit Urlaub erklären, das davor nicht.

Aber ein guter Grund euch von meinem Urlaub ein wenig zu erzählen. Ich war in Prag und habe damit mal wieder eine Stadt besucht, die ich seit 2009 wirklich vermisst habe. Ich spare mir darüber zu schreiben wie schön, wie historisch und wie architektonisch wertvoll sie ist, denn das liegt auf der Hand. Wenn ihr sehen wollt WIE SCHÖN diese Stadt ist, dann könnt ihr gerne meinen kleinen Vlog dazu anschauen.

Vorab ein paar Hinweise zu Prag. Trotz der EU-Mitgliedschaft von Tschechien gibt es dort keine Euro, d.h. Geld wechseln. Tut das am besten bei eurer Bank oder hebt direkt Geld vor Ort ab, so spart ihr euch den Großteil der lästigen Gebühren. 1€ entsprechen aktuell 26 Kronen. Prag ist für eine Großstadt und ein Touristenzentrum wirklich sehr preiswert, vor allem wenn man etwas außerhalb der Hot Spots essen geht. Dort bekommt man schon Essen und Getränke für zwei Personen unter 700 Kronen, was keine 30€ sind. Wir sind in einer Ferienwohnung untergekommen, was uns ermöglichte einfach selbst für Frühstück, etc zu sorgen. Zum Thema Frühstück kann euch folgendes empfehlen. Probiert unbedingt diese Hörnchen. Da ich an der tschechischen Grenze WhatsApp Image 2017-07-29 at 16.33.09aufgewachsen bin kenne ich sie und liebe sie. Eigentlich sind sie Weizenbrötchen, aber in geiler. Ziemlich schwer zu beschreiben, aber sollte man probiert haben. Außerdem mit ca 1 Krone pro Stück unfassbar günstig.

Ich bleibe gleich kurz beim Thema Essen. Natürlich bekommt ihr überall alles zu essen, immerhin sind wir in einer Großstadt, die internationales Publikum gewöhnt ist. Ich bin jedoch der Meinung, dass man im Urlaub unbedingt die Landesküche probieren sollte. Die böhmische Küche ist der süddeutschen nicht unähnlich und mindestens genauso fleischlastig. Wenn ihr jedoch Fleisch esst, so probiert unbedingt mal einen WhatsApp Image 2017-07-29 at 16.33.46traditionellen Gulasch. Meist Rind oder Hirsch enthaltend, ist er rustikal, deftig, lecker gewürzt und ich muss unbedingt lernen, wie man ihn zubereitet. Dazu gereicht werden meistens verschiedene Knödelarten. Warum auf meinem Teller ein Spiegelei liegt kann ich euch auch nicht verraten, aber lecker war es trotzdem. Idealerweise trinkt man dazu ein tschechisches Bier, welches ist fast egal, denn man kann beinahe nichts falsch machen, bei der Auswahl. Tschechien führt übrigens sogar vor uns Deutschen, was den Bierkonsum pro Person pro Jahr betrifft.

Natürlich sollte man sich die typischen Sehenswürdigkeiten, wie den alten jüdischen Friedhof, den Wenzelsplatz, die Karlsbrücke oder das tanzende Haus anschauen, jedoch hat die Stadt deutlich mehr zu bieten als das. Ich empfehle ein Smartphone mit Auslandsroaming, denn Maps hat uns wirklich sehr geholfen. Die Stadt ist gut vernetzt, aber wir haben das meiste zu Fuß bewältigt und man entdeckt sehr schöne Ecken. Nehmt euch aber unbedingt einen Reiseführer mit, damit ihr eure Touren planen könnt.

Vorstellen möchte ich euch ein absolutes Reisehighlight, von dem ich vorher nicht wusste, dass es exisiert. Das Stranov Kloster. Dieses Kloster liegt auf der gleichen Moldauseite wie die Prager Burg, im sogenannten Hradschin. Am besten kommt man mit der Seilbahn in den Park, in der das Kloster liegt, und folgt dann einfach den Schildern. Das ist ideal mit einem Besuch der eigentlichen Prager Burg kombinierbar, von der ihr die schönste Aussicht auf die Stadt habt. In unserem Reiseführer las ich, dass das außergewöhnliche an diesem Kloster die Bibliothek sei und sobald ich sowas lese, muss ich es sehen. WhatsApp Image 2017-07-29 at 16.33.09 (2).jpeg

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Was soll ich sagen, ich wäre am liebsten direkt eingezogen. Leider konnte man die fotografierten Räume nicht betreten, jedoch im Gang davor viele Schätze, gesammelte Artefakte und beeindruckende Buchkunst bestaunen. Ich kann dazu nicht viele Worte verlieren, man muss es gesehen haben.

Ich empfehle Prag jedem, der sowieso gerne Städtetrips macht, um dann in Museen, etc zu gehen. Es ist günstig, interessant und beinahe jeder spricht English, was vieles erleichtert. Auch mit kleinem Budget kann man sehr viel erleben und sehen. Macht euch jedoch auf Horden von drängelnden Touristen gefasst, vor allem im Sommer.

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